Anstrengungen 
des Schulamtes 

zur Qualitätsentwicklung

hier: Thema Übergänge



  Der diesjährige Studientag des Oberpfälzer Schulräteverban- des wurde in der 975jährigen Stadt Amberg abgehalten.
32 Damen und Herren der Schulaufsicht in den Landkreisen und an der Regierung der Oberpfalz trafen sich im Oktober 2009 zu einem Meinungsaustausch mit anschließendem Kulturprogramm. Dass Herr Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer es sich nicht nehmen ließ, die Anwesenden persönlich zu begrüßen und die Stadt und die Schullandschaft Ambergs vorzustellen, wurde mit besonderer Freude aufgenommen.

Schwerpunktthema war vormittags im großen Rathaussaal, der guten Stube der Stadt, „Übergänge schaffen“.  Dabei erörterten die Leiterin des Kindergartens St. Michael, Frau Brigitte Netta und die Seminarrektorin Frau Marion Weigl die Gestaltungs- möglichkeiten beim Übergang vom Kindergarten in die Grund- schule. Sie zeigten eindrucksvoll die vielfältigen Aktivitäten auf, die den Schulanfängern den Schuleintritt enorm erleichtern können. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse sind als „Amberger Modell“ sogar in den neuen Bildungs- und Erziehungsplan eingeflossen und finden in ganz Deutschland große Beachtung.

Völliges Neuland betrat Frau Lehrerin Heidrun Leitz, die, ebenso wie einige andere Kolleginnen, im vergangenen Schuljahr erstmals als Grundschullehrerin an zwei Gymnasien eingesetzt war. Frau Leitz zeigte der interessierten Zuhörerschaft die Möglichkeiten auf, beim Übertritt an weiterführende Schulen wie Gymnasien und Realschulen Schüler und Eltern zu unterstützen und das gegenseitige Verständnis für und Wissen um die andere Schulart zu fördern.
Angesichts der bevorstehenden Änderungen im Bereich der Einschulung und im Übertrittsverfahren passte die Thematik genau in die derzeitige kulturpolitische Diskussion.

Der Nachmittag war der kulturellen Seite der Stadt gewidmet. Äußerst kompetente und interessante Führungen durch die Rubens-Ausstellung im Stadtmuseum brachten den Gästen das Lebenswerk und die graphische Komponente von Peter Paul Rubens sehr eindringlich und kurzweilig nahe.
Den Abschluss bildete eine Begehung des Amberger Geschichtswegs im Stadtgraben. Die Entstehungsgeschichte des gelungenen Schülerprojekts des Gregor-Mendel Gymna- siums, die pädagogischen und die wissenschaftlichen Intentionen wurden dabei ausführlich dargestellt.


Hubert A. Haberberger

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